Interview mit Björn Dunkerbeck
Oktober 2001


F: Herzlichen Glückwunsch Björn zum Weltmeistertitel. Wie fühlst du dich?

A: Ich bin sehr froh darüber und es geht mir einfach super. Im nachhinein hat es sich gezeigt, dass es richtig war, dass ich mich nur auf "Welle" konzentriert habe, denn ich wollte unbedingt noch einmal Wave-Weltmeister werden.

F: Welchen Anteil hat eigentlich das Material an deinem Erfolg?

A: Einen sehr grossen, nur wenn alles passt - Windsurfer, Boards, Segel - kann man Weltmeister werden.

F: Wie waren die Bedingungen bei den verschiedenen Contests, welches Material hast du eingesetzt?

A: Die Bedingungen bei den verschiedenen Contests waren sehr unterschiedlich: Der erste Contest war im April in Vargas. Am Anfang hatten wir side-shore Wind und eine Welle bis 2,5 Meter. Ich nahm mein proof   Rip-Line 250 und 254, Segelgrösse 4.2 - 4.7. Der Wind drehte bei den Semis und Finals auf side-shore bis side/off-shore und wurde etwas schwächer. Das Ripline Board war ideal, ich habe allerdings das 254er und das 258er genommen. Segelgrösse erst 5.4 und später 5.8.

F: In Pozo waren dann doch ähnliche Bedingungen wie in Vargas?

A: Im Prinzip schon, nur kann es im Sommer auf Gran Canaria schon mal ein bisschen Wind haben. Im Juli in Pozo hatten wir 40 Knoten und mehr. Der Wind kam side/on-shore und die Welle war zwischen 2 und 4 Meter hoch. Für mich waren der proof   Ripline 246 und 250 sowie Segel zwischen 4.2 und 4.5 ideal.

F: Dafür war dann auf Sylt etwas weniger Wind.

A: Ja, Sylt war diesmal nicht besonders. Nur ein Wettkampftag, bei sehr wechselnden Bedingungen. Erst war ich mit einem 5.0er Segel und meinem proof   Rip-Line 254, danach mit einem 5.8er Segel unterpowered mit einem Rip-Line 258 unterwegs. Der Wind drehte von side-shore total auf on-shore. Bei schwachen Wind habe ich gegen leichtere Fahrer leider weniger Chancen! Anschliessend in Irland ging´s wieder besser: side/off-shore Wind und 2-4 Meter Welle. Hier kamen die proof   Rip-Lines 254 und 258 zum Einsatz. Segelgrösse 5.0 und 5.4.

F: Was hast du zwischen den Events gemacht?

A: Ich war im März zur Saisonvorbereitung auf Mauii. Zwischen den Events gab es 3 Trips im Rahmen meines Projekts "The Search":

  1. Kadavu - Fidji Island (Mai): Super Welle, sehr powervoll, 2- 4 Meter. Side-shore bis side/off-shore Wind, 6-12 Knoten. Hier kam mein proof   Wavespecial 254 mit 5.4er und 5.8er Segel zum Einsatz. Es gab auch optimale Wellenreitbedingungen: glasy Wellen und kaum andere Surfer. Perfekt, keine Hektik, absolute Ruhe.

  2. Bali (August): Der Wind war hier side-shore mit 8-12 Knoten, die Wellen weich mit 2-5 Metern. Ideales Brett auch hier der proof   Wavespecial 254, Segel 5.8. Die Wellenreitbedingungen waren traumhaft: 2-5 Meter hohe Wellen, sehr lang - glasy.

  3. MentaWai Islands - Sumatra (September): Hier hatten wir side-hore bis off-shore Wind mit mit 6 -20 Knoten. Die Welle war sehr powervoll mit 2-3 Metern. Auch hier war der proof   Wavespecial mit 5.4er und 5.8er Segeln erste Wahl. Die Wellenreitbedingungen: 2-4 Meter Welle, glasy, off-shore Wind.

F: Was hast du bis zum Ende des Jahres vor?

A: Jetzt bleibe ich auf Gran Canaria und feiere ein bisschen mit Familie und Freunden. Die Winterswells zeigten sich schon den ganzen letzten Monat, darum werde ich erstmal hier bleiben, surfen und windsurfen - je nach Wind- und Wellenbedingungen auch auf den Nachbarinseln. Wenn es die politische Weltlage zulässt, werde ich noch einmal nach Mauii fliegen.

F: Und nächstes Jahr?

A: Natürlich werde ich wieder probieren Weltmeister zu werden. Ausserdem werde ich versuchen weitere perfekte Spots zum Windsurfen und Surfen zu finden. The Search go's on!

Saludos

Björn Dunkerbeck



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